RosaAlter Beratungs- und Vernetzungsstelle bleibt erhalten
Stadtrat stimmt Finanzierung nach Modellphase zu
(München, 25.11.10)
Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat in der gestrigen Vollversammlung die Finanzierung von rosaAlter, der Beratungs- und Vernetzungsstelle für ältere Lesben, Schwule und Transgender, über das Ende der Modellphase im Februar 2011 hinaus beschlossen. Nur das rechte Stadtratsmitglied stimmte dagegen.
Für den Träger Münchner Aids-Hilfe freut sich Geschäftsführer Thomas Niederbühl über den Stadtratsbeschluss: „In der dreijährigen Modellphase ist deutlich geworden, dass mit rosaAlter ein Defizit sowohl in der städtischen Altenhilfe als auch in der Versorgung der Community geschlossen werden konnte. Der Abschlussbericht des Projekts macht dies beeindruckend deutlich.“
Diana Zambelli, Leiterin des Bereichs „Rosa Alter“ in der Aids-Hilfe ergänzt: „In der finanziellen Entscheidung des Stadtrats sehen wir auch eine Anerkennung der besonderen Kompetenz unseres Angebots. Denn die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter von rosaAlter sind nicht nur mit der Lebenssituation von Lesben und Schwulen gut vertraut, sie können auch auf die lange professionelle Erfahrung der Aids-Hilfe in der Versorgung und Begleitung zurückgreifen. Dass wir jetzt ab 2011 mit einer zusätzlichen Honorarstelle auch Transgender noch besser erreichen können, ist eine sinnvolle und notwendige Erweiterung. Mit rosaAlter hat der Stadtrat einen wichtigen Baustein in der Versorgung von älteren Lesben, Schwulen und Transgender gesichert.“
Komplette Presseerklärung (Pdf-Dokument)
<< ZURÜCK